Es existieren zahlreiche Definitionen zu Marketing im
Internet. Eine der besten findet man auf der Internetseite www.wirtschaftslexikon.gabler.de:
"Der Grundgedanke des Marketings ist die konsequente Ausrichtung
des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes. Heutzutage
ist es unumstritten, dass auf wettbewerbsintensiven Märkten die
Bedürfnisse der Nachfrager im Zentrum der Unternehmensführung
stehen müssen. Marketing stellt somit eine unternehmerische Denkhaltung
dar. Darüber hinaus ist Marketing eine unternehmerische Aufgabe,
zu deren wichtigsten Herausforderungen das Erkennen von Marktveränderungen
und Bedürfnisverschiebungen gehört, um rechtzeitig Wettbewerbsvorteile
aufzubauen."
Hier wird deutlich, dass Marketing nicht im klassischen Marketing-Mix
der vier Ps stecken bleibt, sondern sich weiterentwickelt und vor
allem sehr viel mit der Haltung des Unternehmers und seiner Mitarbeiter
zu tun hat. Denn was nützen die besten Marketinganstrengungen
und die beste Werbung, wenn a) das Produkt nicht stimmt oder b)
die Mitarbeiter nicht durch Kompetenz und Servicedenken überzeugen
können.
Doch nochmals einen Schritt zurück, um hier keine Rätsel
zu hinterlassen. Die oben erwähnten vier Ps stehen für
die vier Instrumente im Marketing-Mix:
product - Produktpolitik, price - Preispolitik, promotion - Kommunikationspolitik
und place - Vertriebspolitik. Ändert ein Unternehmen beispielsweise
seine Absatzkanäle und bietet nun auch Waren über das
Internet an, ist das ein Mittel im Rahmen der Vertriebspolitik.
Werden personifizierte Newsletter eingesetzt, um einer bestimmten
Kundenschicht bestimmte Angebote zu machen, ist das ein Beispiel
aus der Kommunikationspolitik eines Unternehmens. Wichtig ist in
diesem Zusammenhang, dass nicht ungezielt hier eine Aktion oder
dort ein Angebot vorgenommen wird. Erfolgreiches Marketing leitet
sich aus den unternehmerischen Zielen ab und ist eingebettet in
einen Strategieplan mit festgelegten Zielen, einem definierten Etat
und einem Werbe- und Zeitplan. Zuvor werden die Marktbedürfnisse
ermittelt, die Konkurrenz wird beobachtet, kurz, keine Handlung
erfolgt zufällig oder spontan, sondern gezielt und geplant.
Zudem greifen die einzelnen Maßnahmen ineinander. Bietet man
beispielsweise einen Sonderpreis für ein bestimmtes Produkt
an, dann muss das im Rahmen der Kommunikationspolitik entsprechend
und in den richtigen Medien beworben werden. Nur durch sorgfältige
Planung verhindert man kostenintensive Streuverluste.
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